Beim KBV-Verlag knallen die Sektkorken!

Auf diesen Moment hat die Krimiwelt lange gewartet. Am Samstag, 24. Mai 2014, wurden beim "Tango-Criminale" in der Tafelhalle in Nürnberg die Gewinner der diesjährigen Friedrich-Glauser-Preise bekannt gegeben. Zur besonderen Freude des KBV-Verlages konnte Alexander Pfeiffer nach Öffnung des versiegelten Umschlags in der Kategorie "Kurzkrimi" das Siegerlächeln aufsetzen.

Der Autor aus Wiesbaden hatte mit "Auf deine Lider senk ich Schlummer" aus der Anthologie "Küche, Diele, Mord" des KBV-Verlages die fünfköpfige Jury des "Syndikats" überzeugt. "Die Jury möchte an dieser Geschichte besonders Pfeiffers Mut hervorheben, eine Geschichte zu erzählen, die auf nahezu alles verzichtet, was Krimileser normalerweise erwarten", heißt es in der Begründung. Bei dem Kurzkrimi um einen Tagebuchschreiber, der aufbricht in ein neues Leben, beeindruckte die Preisrichter Pfeiffers "erzählerisches Verfahren, bei dem die reine Oberflächenschilderung Dinge zum Schwingen bringt, die der Text beinahe zu verbergen sucht".

Dass die KBV Verlags- und Medien-GmbH in Sachen Kriminalliteratur offenbar auf der richtigen Spur liegt, hatte sich bereist im Februar gezeigt. Damals wurden vom "Syndikat", der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, die Nominierungen bekanntgegeben und der Hillesheimer Verlag war mit insgesamt vier Nennungen am Start.

Beatrix Kramlovsky und ihr "Dreimäderlhaus", ebenfalls aus der Anthologie "Küche, Diele, Mord", und Barbara Krohn mit "Totentanz in Regensburg" aus der Anthologie "Regensburger Requiem" standen als Konkurrentinnen zu Preisträger Alexander Pfeiffer in der Kategorie „Kurzkrimi“ zur Diskussion. Gesa Gauglitz hatte es mit ihrem Erstlingswerk "Stirbwohl" in der Sparte Debut ins Rennen um den begehrten Krimipreis geschafft.

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