Neu: >Das Wunder von Hiltrup< von Christoph Güsken

Pope-City, Münster: Erst erschien Maria, dann geschah der Mord.

 

 

 

Die katholische Kirche, eine überaus obskure Gesellschaft zur Selbstoptimierung und ein Unbekannter, der im Hintergrund tödliche Strippen zieht: Ziemlich viele Fronten, zwischen die Ex-Kommissar Niklas de Jong in Münster gerät. Und dann sind da auch noch die Frauen, die das Leben des melancholischen Eigenbrödlers komplizierter machen, als ihm lieb ist.

Es ist folglich eine Frau, die den Ex-Kommissar in einen Mordfall verwickelt: Penny beichtet unter Tränen, ihren Lebensgefährten und de Jongs ehemaligen Mitschüler Mickie  im Streit erschlagen zu haben. Doch: Wo ist die Leiche? De Jong ahnt schon bald, dass dunkle Machenschaften am Werk sind und hinter Mickies Verschwinden mehr steckt, als Pennys Geständnis vermuten lässt. Denn schon bald gibt es weitere Tote.

Die Mördersuche in der von einer unerklärlichen Hitzewelle geplagten Stadt, die überdies von schweren Regenfällen heimgesucht wird, führt Niklas de Jong zu Pope-City, dem ersten katholischen Freizeitpark Deutschlands, zu Mickies Ex-Band Lee, Harvey & Oswald und zum machtversessenen Betreiber des pseudoreligiösen Internetportals Myglüx. Das sonst so beschauliche Münster verwandelt sich in Christoph Güskens neuem Kriminalroman „Das Wunder von Hiltrup“ in eine feuchtheiße und dampfende Südstaaten-Metropole, in der sich ein Film noir von feinster Güte abspielt.

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