Zwischen Alu, Zink und Blei riskiert Hartmann Kopf und Kragen

Ausgerechnet sein Freund Angie hat seine Finger im Spiel, als Privatdetektiv Hartmann die Einbruchserie auf dem Gelände der Recyclingfirma Schott aufklären soll. Alu, Zink, Blei, Messing, Kupfer – der Kumpel des ehemaligen Fußballprofis, der nach einer Knieverletzung beruflich zum Privatermittler umsatteln musste, ist für die Diebstähle auf dem Schrottplatz verantwortlich und steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten.

"Als Polizeibeamter bin ich häufig im Düsseldorfer Hafengebiet unterwegs und war beeindruckt von der riesigen Kralle auf einem Recyclinghof, die Tonnen von Blei und Kupfer in die Presse beförderte", verrät Klaus Stickelbroeck, wie er auf das Thema für seinen neuen Kriminalroman "Schrott" aufmerksam wurde. Außerdem ist er in seinem Job zunehmend mit Diebstählen von Buntmetallen konfrontiert und macht kein Hehl daraus, dass sein Beruf ihm Ideen für seine Autorentätigkeit liefert. Dabei wurde sein "Schnüfflerinstinkt" bereits in Kindheitstagen geweckt: "Als Zehnjähriger habe ich eine Detektei gegründet, hatte sogar einen Mitarbeiter und fand selbst die Nachbarn mehr als verdächtig", erklärt Klaus Stickelbroeck augenzwinkernd. Auch seine Leidenschaft zum Fußball und zur Musik findet ihren Platz in den heimtückischen Geschichten, die mit unerwarteten Wendungen und humorvollen Einlagen zu einem spannenden kriminell-köstlichen Vergnügen werden.

Zwischen Schiebereien und illegalen Geschäften gerät Hartmann diesmal jedenfalls selbst mit dem Kopf in die Schlinge, als er seinem Freund bei seinen Gaunereien Rückendeckung gibt. Die Machenschaften, die die beiden dabei ans Tageslicht befördern, lassen selbst den Kleinkriminellen Angie der Stimme seines Gewissens folgen.

"Schrott" von Klaus Stickelbroeck (ISBN 978-3-95441-195-5) ist als Taschenbuch ab sofort im Handel zum Preis von 9,50 € erhältlich.

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